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| Ich heiße Diego Esteban Peñafiel Fernández und wurde am 25. Juli 1982 in Quito, Ecuador, als drittes von vier Kindern geboren. Bereits mit 12 Jahren hörte ich eine Katechese des Neokatechumenalen Weges in der Pfarre "Santa Rita de Casia" in Conocoto bei Quito. Die Familie und später die Gemeinschaft war mein erster Schritt zum Gebet und zu Gott. Mit 17 spürte ich beim Jugendtreffen mit dem Papst in Israel den Ruf Gottes, mich ganz in seine Hände zu begeben. Beim Weltjugendtag in Rom bin ich aufgestanden, um Priester zu werden. Am 21. September 2000 machte ich in der "Unidad Educativa del Valle" in San Rafael bei Quito die Reifeprüfung und in Oktober 2000 bin ich in das Missionskolleg "Redemptoris Mater" Wien eingetreten. Beginn des theologischen Studiums in Heiligen Kreuz war im Oktober 2002, Abschluss am 16. Juni 2008 in der Universität Wien. Von Juli 2003 bis Dezember 2004 war ich in Argentinien auf Mission. Dort habe ich tiefer erfahren, was es bedeutet von der Vorsehung Gottes zu leben. Besonders als ich eine zeitlang bei einer Familie wohnte, die in Argentinien in Mission war. Sie haben alles in Madrid verlassen und sind nach Argentinien gefahren um dort ein christliches Zeichen zu setzen. Sie wohnten in einem Barackenviertel in der Umgebung von Buenosaires, ein gefährliches Viertel, wo sie viel gelitten haben. Ich kann sagen: dort habe ich Christus gesehen in diesen Eltern, in diesen Kindern die ihr Leben gegeben haben. Ein Zeichen für mich war zu sehen, wie sie mit den Armen umgegangen sind. Sie sagten mir "ein Armer ist Christus und Christus wollen wir lieben. Ihm geben wir das Beste was wir haben", und es war tatsächlich so. Diese Erfahrung und die Evangelisierung haben mir einen neuen Impuls gegeben, das hat in mir einen neuen Eifer erweckt. Meine Diakonweihe hatte ich am 26. April 2009. Und von Juni 2009 bis September 2010 war ich in Ecuador. Dieses Jahr in Ecuador war besonders wichtig, nach so vielen Jahren der Erfahrung mit Gott habe ich dort gesehen wie wirklich mich Gott liebt. Und zwar nicht wenn ich brav und gut bin, sondern als Sünder. Um diese tiefe Erfahrung zu machen war es notwendig, mich als wahren Sünder zu entdecken. Das Schöne in dieser Geschichte ist, dass Gott mir all das ohne Moralismus gezeigt hat.
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| Wir sind für Sie da: Di, Do, Fr 9-12 und Mi 16-18 Uhr sowie nach tel. Vereinbarung - Tel. 01/767 20 44. Wenn Sie dringend einen Priester benötigen und wir nicht erreichbar sind, so rufen Sie bitte die Telefonseelsorge Tel. 142 oder 01/51 552. |
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