Durch die Ministrantenstunde bin ich auch in Kontakt mit Familien gekommen. Ich bin unseren treuen drei Ministranten sehr dankbar und freue mich sehr über die neu dazugekommenen Erstkommunionskinder. Ich hoffe, dass auch nach der Firmung einige Jugendliche dazu stoßen werden.
Der heilige Benedikt
Der heilige Benedikt
Der heilige Benedikt
Im Kinderchor ist immer was los. Ob Weltmissionssonntag, Erstkommunionsmessen oder Familienmessen: wir Christen sind fröhliche Menschen und die Kinder bezeugen es beim singen. Nach der Erstkommunion haben auch hier einige Kinder ihr Zuhause gefunden. Und wann immer es sich ausgeht, bin ich bei den Proben dabei.

Gott schenkt die wahre Freiheit

Am Hochfest des Heiligsten Herz Jesu feierte ich mein einjähriges Priesterjubiläum. Gott allein genügt Ich habe mich an diesen Tag mit Freude erinnert und konnte ein weiteres mal feststellen, dass Gott alles gut gemacht hat. Ich erkenne, dass Gott mich durch diese Berufung tief beschenkt hat und bin glücklich, weil ich durch mein priesterliches Leben, das sich im Zölibat ganz entfaltet, das erleben kann was ich mit meinen Worten in der Messe verkünde. Die heilige Theresa von Avila sagte: "Dios solo basta" und ich kann es bestätigen, Gott allein genügt! "Ja es zahlt sich aus, ein ganzes Leben hinzugeben", mit diesen Worten bin ich vor zehn Monaten in die Pfarre St. Benedikt eingetreten und bis heute habe ich es nicht bereut. Gott weist den Weg Im September hatte ich den Wusch viele Menschen unserer Pfarre schnell kennen zu lernen, wusste aber nicht wie.

Heute weiss ich, der Herr hat schon alles vorbereitet. In der Nazarethgruppe, der Kindergruppe und im Jugendpräsidium, die von Legio Maria geleitet werden, habe ich mit Freude erfahren, wie ernst und mit welchem Eifer schon die Kinder in das christliche Leben eingeführt werden. Dank der Familienstunde konnte ich auch die Eltern  von einigen Kindern besser kennen lernen. Mit dem Chor habe ich leider nur einmal geprobt, ich erinnere mich aber sehr gut an die Adventstunde und die lange Nacht der Kirche die durch das Mitwirken der "Kantoren" sehr besinnlich gewesen ist.

Warum wünscht sich ein Priester Menschen kennen zu lernen? Der Mensch ist ein soziales Wesen und hat Sehnsucht in Beziehung mit den Anderen zu sein. Der Mensch ist aber auch ein geistiges und geistliches Wesen, und das drängt ihn, sich in Kontakt mit Gott zu setzen. Das kommt beim Priester noch stärker zum Ausdruck, denn er spürt die Notwendigkeit, alle Menschen in Beziehung mit Gott zu setzen. Diese tiefe Sehnsucht des Priesters zeigt sich durch die Mission und die Evangelisierung. Diese Sehnsucht hat mich dazu bewegt, zu den Menschen vom Leberberg zu gehen und ihnen das Evangelium zu verkünden - einfach von Tür zu Tür. Viele Türen blieben geschlossen, viele wurden uns geöffnet. Dann habe ich ein wenig von meiner priesterlichen Berufung erzählt und zu einer Katechese eingeladen. Zur Freiheit befreit Oft habe ich mich gefragt wie ist es möglich, Kontakte zwischen "fernstehenden Gläubigen" und Gott entstehen zu lassen? Die Antwort habe ich durch den Neokatechumenalen Weg gefunden, nämlich durch die Verkündigung des Wortes Gottes. Denn dieses Wort hat die Macht und die Zärtlichkeit, die Menschen zu ändern, in dem sie sich als Sünder erkennen, sodass sie  die Liebe Gottes als ein Geschenk empfangen können.

Das Wort Gottes hat die Macht uns Menschen zur Freiheit zu befreien, durch diese Frohe Botschaft findet der Mensch seine ureigene Berufung wieder, nämlich frei zu lieben, sich frei dem Nächsten hinzuschenken. Diese Worte sind nicht die blauäugigen Vorstelllungen eines frischgeweihten Priesters, sondern die Erfahrung von Menschen und Familien aus unserer Pfarre. Ich danke also Gott für seine Vorsehung, für die Möglichkeit die er mir schenkt, sein Wort den Menschen zu verkünden. Ich möchte im Juli weiter von Tür zu Tür gehen um Kontakte zu knüpfen. Damit noch mehr Menschen zur Freiheit befreit werden.

Ich bitte um Ihre Unterstützung durch das Gebet und wüsche allen einen schönen Sommer. Euer Kaplan Giovanni

Wir sind für Sie da: Di, Do, Fr 9-12 und Mi 16-18 Uhr sowie nach tel. Vereinbarung - Tel. 01/767 20 44. Wenn Sie dringend einen Priester benötigen und wir nicht erreichbar sind, so rufen Sie bitte die Telefonseelsorge Tel. 142 oder 01/51 552.